Was macht Teppichfliesen so unkompliziert?

Zunächst einmal ist da der grundsätzliche Vorteil zu nennen, den die flexible Beschaffenheit der Fließen mit sich bringt. Einen klassischen Teppichboden kauft man immer im Ganzen und man muss ihn sich so zurechtschneiden, wie man es zu Hause schließlich braucht. Anschließend muss man ihn am Boden verkleben, ohne dass sich Wellen bilden. Damit kann man schon mal den einen oder anderen arbeitsintensiven Tag verbringen. Vor allem wird man sich spätestens dann grün und blau ärgern, wenn man den Teppichboden wieder entfernen muss (wofür mehrere Gründe denkbar sind). Teppichfliesen machen einem da das Leben leichter. Ihre modulare Beschaffenheit gestattet nicht nur eine sehr viel direktere und einfachere Anpassung an die jeweiligen räumlichen Verhältnisse. Man kann sich außerdem auch noch kreativ austoben, in dem man den farblichen und förmlichen Reichtum an Varianten ausnutzt. Hinzu kommt, dass man hochwertige Teppichfliesen nicht zwingend kleben muss. Ein hohes Eigengewicht gestattet es, dass Teppichfliesen solide aufliegen und sich nicht ohne Weiteres verschieben. Das vereinfacht die Einrichtung und den Abbau der Teppichfliesen dramatisch. So fällt der Arbeitsschritt, den Bodenbelag zu entfernen, sehr viel einfacher und geht schneller über die Bühne, wenn es notwendig wird.

Wer Teppichfliesen nutzen will, fängt im jeweiligen Raum am besten damit an, eine einzelne Fliese zur Orientierung zu verlegen. Der Abstand von dieser Fliese zu mehreren Wänden sollte optimalerweise ein Vielfaches der gewählten Fliesengröße betragen. So kann man möglichst viele Fliesen passgenau verlegen, sodass diese dann exakt mit den Wänden abschließen und muss nicht so viele Fliesen zurechtschneiden. Das spart Geld, Zeit, Ressourcen – und nicht zuletzt Nerven.